Rassismus, Antisemitismus und sexualisierte Gewalt

[CW Sexualisierte Gewalt, Rassismus, Antisemitismus, Erwähnung des Holocaust, der Kolonialzeit und Lynchmorden]

Anmerkung: Bei Teilen dieses Blogposts handelt es sich um aktuelle Ereignisse. Als ich angefangen habe diesen Blogpost zu schreiben, gab es noch kein Statement der Kölner Polizei zu dem zitierten Tweet. Ich werde mir vorbehalten diesen Blogpost um Zitate, Nachrichtenmeldungen, Links und alles was mir sonst noch wichtig erscheint, zu ergänzen.

 

In Köln kam es, wie auch in ein paar anderen Städten, an Silvester 2015/2016 zu zahlreichen sexualisierten Übergriffen. Viele dieser Übergriffe waren sexuelle Belästigungen im Zusammenhang mit Taschendiebstählen, andere wiederum reichten von sexueller Nötigung bis zur Vergewaltigung. Sind solche Übergriffe widerlich, und sollten wir als Gesellschaft alles Mögliche tun um Menschen vor sexualisierter Gewalt zu schützen (und Betroffene zu unterstützen)? Verdammt nochmal, JA! Sind solche Fälle wie in Köln ungewöhnlich? Leider nein.

Jede dritte Frau wird im Laufe ihres Lebens mindestens einmal Opfer sexualisierter und/oder körperlicher Gewalt. Die Zahlen für trans Frauen und behinderte Frauen liegen nochmal ein ganzes Stück höher als die für nicht-behinderte cis Frauen. Jede siebte Frau wird in ihrem Leben mindestens einmal vergewaltigt, über 60% erleben sexuelle Belästigung(en). Es gibt Dunkelziffern, die weitaus höher geschätzt werden.

Dazu kommen noch alle nicht-weibliche Opfer sexualisierte Gewalt, zu denen es besonders schwer ist aussagekräftige Statistiken zu finden.

Was bedeuten diese ganze Zahlen im Bezug auf die Vorfälle an Silvester 15/16, in Bezug auf die andere Silvesterfeier auf der ich vergewaltigt wurde, auf das Oktoberfest, auf das letzte Silvesterfest oder auf sonst irgendeine der Gelegenheiten zu denen Menschen vergewaltigt und belästigt werden? Nun, zunächst einmal bedeuten Statistiken für die_den einzelne_n Betroffe_n gar nichts. Wie viele andere Menschen betroffen sind, wieviele davon aussehen wie man selbst, welche Anzahl an Betroffenen das gleiche Geschlecht, die gleiche Hautfarbe, oder das gleiche Tatdatum haben, vermindert den Schmerz der_des einzelnen Betroffene_n nicht.

Die genannten Zahlen bedeuten vorallem zwei Dinge:

  1. Sexualisierte Gewalt passiert zu häufig. Viel zu häufig. Als Gesellschaft ist es unsere Pflicht hinzuschauen, wenn sexualisierte Gewalt passiert, wenn sie klein geredet wird, und uns zu fragen welche gesellschaftliche Strukturen Täter_innen schützen und Betroffene schwächen. Wenn ich von „unsere Pflicht“ spreche meine ich vorallem Nicht-Betroffene. Liebe Nicht-Betroffene, es ist an der Zeit, dass ihr euren Hintern hoch kriegt, die Kämpfe von Betroffenen unterstützt und etwas gegen diese verdammte rape culture macht.
  2. Wenn sexualisierte Gewalt Alltag ist, warum wird dann nur über manche Fälle gesprochen? Warum werden beispielsweise Twitter-Hashtags, in denen Opfer von sexualisierten Übergriffen sprechen, mit „sei doch endlich leise/heul nicht so rum!“ vollgerotzt, während bezüglich Silvester 15/16 plötzlich die gleichen Rotzfahnen laut nach Scheinsolidarität mit Betroffenen gröhlen? Wieso hat es bis jetzt gedauert bis mehrere Städte auf die Idee gekommen sind Sicherheitskonzepte für Silvester zu erarbeiten, während sexualisierte Übergriffe an Silvester oder auch Fasching und dem Oktoberfest schon lange vor 2015 Alltag waren? Und was hat das alles mit „nordafrikanischem Aussehen“ ™ zu tun?

 

 

Die Polizei Köln brüstet sich aktuell mit dem folgenden Tweet

 

Bildbeschreibung: Ein Foto einer Polizeiabsperrung, scheinbar inklusive Polizeikontrolle und dazu die Bildüberschrift „#PolizeiNRW #Silvester2016 #SicherInKöln: Am HBF werden derzeit mehrere Hundert Nafris überprüft.“

 

Mit dem Begriff „Nafri“ werden im Polizeijargon Menschen mit einem angeblichen „nordafrikanischen Aussehen“™ bezeichnet . Spätestens dank Roland Koch, Thilo Sarrazin, und Alice Schwarzer weiß die weiße, Bevölkerung nämlich, dass Nafris (also Menschen, die so aussehen wie ich) besonders kriminell und gefährlich sind – insbesondere wenn es sich um männliche und/oder geflüchtete Nafris handelt. Zynismus beiseite, das was die Kölner Polizei ganz offen und stolz macht, nennt sich „Racial Profiling“. „Racial Profiling“ ist eine Praxis nach der Menschen of Color, Menschen mit Kopftuch und Schwarze Menschen allein aufgrund ethnischer Merkmale besonders häufig von der Polizei festgehalten und kontrolliert wird. Für viele PoC und Schwarze Menschen gehört Racial Profiling zum unangenehmen, diskriminierenden bishin gewaltvollen Alltag. Das Europäische Netzwerk gegen Rassismus der UN hat die Praxis des Racial Profiling als verfassungswidrig eingeordnet, die Antidiskriminierungsstelle des Bundes kommentiert sie als „schwere[n] Verstoß gegen die Menschenrechte“.

 

Das Problem den „sexualgetriebenen, gewaltvollen, unzivilisierten“ Sexualstraftäter wahlweise als jüdisch, muslimisch, nordafrikanisch-arabisch, und/oder Schwarz zu sehen, geht aber noch viel weiter zurück als die Übergriffe in Köln von vor einem Jahr.

 

Die Zuschreibung des „gewalttätigen, enthemmten, fremden“ Sexualstraftäter dient zum Einen Gewalt, die von Teilen der weißen, nicht-jüdischen Dominanzgesellschaft ausgeht zu verschleiern. Eine Mehrheitsgesellschaft, die der Meinung ist, dass nur „der Andere“ vergewaltigt, kann sich sicher fühlen, dass sexualisierte Gewalt im eigenen sozialen Nahraum nicht statt findet beziehungsweise er_sie die Gefahr reduzieren kann, in dem er_sie diesen „Anderen“ einfach aus dem Weg geht. Dieses Bedürfnis nach „Sicherheit“ kann sowohl für Eine_n selbst als auch aus Sorgen um nahestehende Menschen greifen.

Zudem verstärkt das Bild des jüdischen/Schwarzen/romani/muslimischen/migrantischen Sexualstraftäter bereits bestehende rassistische und antisemitische Gesellschaftsstrukturen. Wenn nach, immer wieder genutzten, Mythos nur bestimmte marginalisierte Männer* Sexualstraftäter sein könnten, führt das dazu, dass diese marginalisierte Gruppe an Menschen weiter herabgesetzt wird, während Anhänger_innen der Dominanzgesellschaft an weiteren Privilegien hinzu gewinnen. Der bei Sexualstraftaten im näheren Umfeld bekannte Spruch „DER würde SOWAS niemals machen!“ kann (teilweise unbewusst) so auch auf ganze Menschengruppen angewendet werden.

 

Zu dem Mythos des „übergriffigen Fremden“ (sic) hat auch die antirassistische Initiative der Amadeu Antonio Stiftung eine Handreichung ausgearbeitet, aus der ich folgend einen Screenshot zitiere. Den kompletten Flyer, inklusive zusätzlicher Quellenangaben, könnt ihr unter folgendem Link aufrufen: https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/fachstelle/broschuere-mythos-web.pdf

 

 

Der Mythos des „fremden, nicht-arischen“ (sic!) Mannes begann schon weit vor der NS-Zeit, auch wenn er dort sicherlich, zumindest auf den deutschen Einflussraum bezogen, seinen „Höhepunkt“ an vergleichsloser Widerlichkeit fand.

So hetzte zum Beispiel Artur Dinter bereits 1917 in Mischungen aus Romanen und Propagandablättern gegen jüdische Männer*, ihre laut Dinter „abnormale Sexualität“ (sic!) und der angeblichen Gefahr für „blonde, unberührte Jungfrauen“ (sic!).

Während in Deutschland sowohl während der Kolonialzeit als auch im Dritten Reich auch Schwarze Menschen verfolgt und ermordert wurden, lassen sich sexualisierte und gewaltvolle Mythen gegen Schwarze Menschen besonders anhand US-Amerikanischer Geschichte darstellen. Während der Zeit der Sklaverei in den USA war das Lynchen von Schwarzen Menschen Teil der Tagesordnung. Insbesondere Schwarze Männer* wurden direkt gelyncht, sobald vermutet wurde, sie könnten eine weiße Frau vergewaltigt haben. Von Vergewaltigung wurde oft auch schon dann gesprochen, wenn eine weiße Frau* freiwillig Sex mit einem Schwarzen Mann* hatte.

 

Gleichzeitig sind historisch wie auch gegenwärtig, jüdische, muslimische, Schwarze Frauen* und andere marginalisierte Menschen der höchsten Gefahr ausgesetzt Opfer von sexualisierter Gewalt zu werden. So wurde auch schon lange nach Anerkennung der Vergewaltigung als Verbrechen, nicht von sexualisierter Gewalt gesprochen, solange das Opfer beispielsweise arm, jüdisch, Sinti, Roma, trans, PoC und/oder Schwarz war. Weiße Sklavenhalter_innen und Kolonialherr_innen durften problemlos Schwarze Menschen vergewaltigen. Wenig später wurden während des zweiten Weltkriegs in Konzentrationslagern und nähe Militärstützpunkten Zwangsbordelle errichtet, in denen von Faschisten verfolgte Frauen wie zum Beispiel Roma meist zur Prostitution gezwungen wurden. Auch außerhalb von offiziellen Lagern wurden jüdische Frauen*, Bewohner_innen besetzter Gebiete uvm. von unter Anderem Wehrmachtssoldaten systematisch vergewaltigt.

 

„Ok, die Vergangenheit war scheiße, aber was hat das mit Heute zu tun?“, mag sich manch Leser_in fragen. Geschichte ist kein abgeschlossenes Ding, losgelöst von Auswirkungen für Gegenwart und Zukunft – erst Recht nicht wenn es um Antisemitismus, Rassismus und andere Formen der Diskriminierung geht. Auch heute ist es wichtig zu untersuchen:

  1. Wer sind die Täter_innen von sexualisierter Gewalt? Hierbei sind sowohl offizielle Kriminalstatistiken, als auch die Zahlen von Dunkelfeldschätzungen recht eindeutig: Die überwiegende Mehrheit aller Vergewaltigungen geschehen im sozialen Umfeld, da heißt zwischen Verwandten, Partner_innen, Kolleg_innen, Freund_innen und so weiter. Zudem zeigen sich weder nach ethischer, nationaler, und/oder religiöse Zugehörigkeit von Täter_innen keine statistischen Unterschiede. Das heißt es gibt keinerlei Beleg für den Mythos, dass nicht-weiße/jüdische/muslimische Menschen sexuell gewalttätiger seien als weiße/christliche/atheistische Menschen.

 

  1. Wer wird statistisch besonders häufig Opfer sexualisierter Gewalt? Hierbei zeigt sich, dass nicht-weiße Frauen*, trans Menschen aller Geschlechter und behinderte Frauen* besonders häufig von sexualisierter Gewalt betroffen sind. So berichten nach US-Studien ca. 40% aller Afroamerikaner_innen in ihrer Kindheit oder Jugend schon zum Sex gedrängt und_oder gezwungen worden zu sein. Jede dritte Native American Frau* berichtet schon mal sexuell genötigt und/oder vergewaltigt worden zu sein (die Zahlen gehen teilweise hoch bis zu 92%).

 

Wir als Gesellschaft liegen in der Pflicht, alle Betroffenen von sexualisierter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, sowie Diskriminierung zu schützen. Dazu müssen wir auch hin schauen, was hinter Mythen zu sexualisierter Gewalt und Racial Profiling für tiefergreifende, strukturelle Probleme stecken. Eine Gesellschaft, die nur offene Ohren für Vergewaltigungsopfer hat, solange sie weiß und ihre Täter Männer of Color sind, bringt den meisten Betroffenen nichts. Zeitgleich signalisiert sie allen Betroffenen, die nicht in die Konstellation „MoC vergewaltigt weiße Frau“ passen, dass ihr Schmerz nicht zählt, dass ihre Erfahrungen quasi gar nicht existent/schlimm sein können. Besonders hart trifft es diejenigen, die sowohl von rassistischen als auch sexualisierten Mythen, Diskriminierung und Gewalt betroffen sind.

Wir müssen ein Gesellschaft schaffen, die alle Betroffene sexualisierter, rassistischer und antisemitischer Gewalt unterstützt und zeitgleich sich klar gegen alle Formen dieser Gewalt und deren Täter_innen stellt – auch dann wenn der_die Täter_in weiß und priviligiert ist.

 


Auswahl an weiterführenden Links:

https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/fachstelle/broschuere-mythos-web.pdf

http://www.identitaetskritik.de/sexualisierte-gewalt-weiss-deutsche-vorbildlichkeiten/

#FastTailedGirls – Sexual Assault of black girls is not a joke

Angstmacherei mit System

Rassismus meets Rapeculture

Willkommen in der Hölle, Ladys

Meine Rede zu Rape Culture (Video)

 

und alle weiteren in Blogpost verlinkten Texte


Edit: Ich wurde darauf hingewiesen doch bitte die polizeiliche Definition für den Begriff „Nafris“ hinzuzufügen. Eine klare, offizielle Definition für den schon lange polizeiintern benutzten Begriff gibt es nicht. Auf Spiegel-Online gibt es Definitionsversuche auch von Seiten der Polizei. Noch treffender erklärt Shehadistan „Arabisch und Nordafrikanisch aussehende Menschen“ in ihren Blogposts: Teil 1 und Teil 2

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2 Gedanken zu “Rassismus, Antisemitismus und sexualisierte Gewalt

  1. Johann Winkelvoss

    Der Blogeintrag verkennt – wie die allermeisten der kritischen Kommentar in dieser Sache – dass es sich bei den Silvestervorgängen und bei den benannten Delikten bei Oktoberfesten oder sonst wo um komplett unterschiedliche Phänomene handelt.

    Sexuelle Gewalt ist vielfältig. Da sind wir uns wohl einig. Zweifellos passieren Sexualdelikte auf allen möglichen Veranstaltungen und im Büro und in der Beziehung und und und. Alle sind gleich verachtenswert und alle sind strafbar und müssen verfolgt werden. Im besten Fall müssen sie verhindert werden.

    Silvester 15/16 in Köln haben wir ein (nach meiner Kenntnis) in Europa beispielloses Phänomen sexueller Gewalt gesehen. Diese scheinbar organisierte Übergriffigkeit einer solch großen weitgehend homogenen Menge, gab es vorher nicht. Nicht auf dem Oktoberfest und nicht beim Karneval.

    Also ist es doch redlich und ehrlich festzustellen, dass Silvester 15/16 sich in der Form grundsätzlich unterscheidet von der sonst alltäglichen sexuellen Gewalt in Deutschland.

    Hier muss man differenzieren und der Polizei auch zugestehen, dass sie für dieses Einzelphänomen ein Konzept erdenkt, was ein erneutes Auftreten dieser speziellen Deliktsform verhindert. Genau das ist passiert. Und das ist Unabhängig davon, ob auf anderen Festen und Feiern ebenfalls Nötigungen und Vergewaltigungen passieren. Für andere Deliktsformen gibt es andere Konzepte. Der Kopierraumvergewaltiger wird nicht durch eine Personenkontrolle auf dem Domplatz aufgehalten. Ein Vergleich verbietet sich und deshalb auch eine grundsätzliche Kritik an der Arbeit der Polizei. Mein Fazit ist also, dass ein bisschen mehr Differenziertheit und weniger Aufgeregtheit der Debatte gut täte.

    • Es werden offiziell 8000 Vergewaltigungen jährlich angezeigt, die schätzungsweise – je nach statistischem Erhebungsverfahren – nur zwischen 1% und 16% aller tatsächlich stattgefundenen Vergewaltigungen ausmachen (Quellen siehe Links im Text plus http://www.sueddeutsche.de/panorama/vergewaltigung-die-wichtigsten-fakten-zu-sexueller-gewalt-1.2937498). Zu Zeiten vom Oktoberfest ist die Anzahl der Vergewaltigungen, wie unter Anderem im Link und anderen Polizeistatistiken dargestellt, nochmal um ein vielfaches erhöht. Also rein von der statistischen Anzahl kann man nicht von einem komplett anderen Phänomen ausgehen. Was ist die Methodik betrifft: Sexualisierte Gewalt ist sexualisierte Gewalt ist sexualisierte Gewalt. Das heißt: Die Folgen von sexualisierter Gewalt sind IMMER schlimm und ich fände es anmaßend die Folgen für die Betroffenen in irgendeiner Form zu vergleichen.
      Homogene Tätergruppen gibt es: Zwischen 95% und 99% aller Sexualstraftäter sind männlich. Also ein ziemlich homogenes Merkmal (was allerdings die Folgen für Opfer nicht-männlicher Täter_innen in keinster Weise relativiert oder weniger schlimm macht!). Auch sexuelle Übergriffe in Gruppen, sei es in Form zufälliger Überfälle, auf Großveranstaltungen, in Studentenverbindungen, Schulen, Sekten, Familien, im Menschenhandel oder auch im kirchlichen Kontext, sind kein neues Phänomen.
      Es handelt sich also weder bei sexualisierter Gewalt im Einzelnen noch bei Übergriffen aus Gruppen heraus um ein neues Phänomen. An Konzepten gegen sexualisierte Gewalt generell oder rituelle Gewalt im speziellen, zivilgesellschaftlich, polizeilich und/oder juristisch ausreichend zu bekämpfen, mangelt es seit Jahren, Jahrzehnten und Jahrhunderten. Nicht zuletzt wegen dieser Mängel setzen sich unter Anderem Feminist_innen (aber auch andere Personen) wie ich so lange schon zu diesem Thema ein.

      Zu Kritik an Polizei und Justiz: Eine Demokratie macht nur dann Sinn, wenn die Arbeit von Politik, Polizei, und Justiz immer wieder hinterfragt und kritisch begutachtet wird. So schnell werde ich also nicht aufhören die Rolle von Staat und Polizei zu kritisieren, und ja das gerne auch mal aufgeregt. Ich hoffe ehrlich gesagt eher, dass ich für immer aufgeregt bleiben werde, solange es um soziale Ungerechtigkeit, Rassismus und sexualisierte Gewalt gibt.

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