#Ichbinnichtfremd

Meine Geschichte beginnt einige Monate vor dem Mauerfall, relativ in der (geographischen) Mitte der BRD: In Frankfurt am Main. Dort wurde ich 1989 geboren. Ich wuchs im Zentrum von Frankfurt auf, ging dort zu Schule, machte dort mein Abitur. 23,5 meiner 25 Jahren Lebensjahre verbrachte ich in Deutschland.

Meine Mutter ist als junge Erwachsene, lange vor meiner Geburt, aus Äthiopien nach Deutschland ausgewandert. Mein Vater kommt aus Baden-Württemberg. Beide sprechen mittlerweile fließend und aktzentfrei hochdeutsch.

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„Toleranz“, „Meinungsfreiheit“ – rechtspopulistische Wortklauerei vom 22.10.2014

Toleranz und Meinungsfreiheit waren mal positive Begriffe, die eine wichtige Bedeutung hatten. Der ursprüngliche Gedanke hinter diesen Begriffen ist immer noch wichtig, und für dessen Umsetzung lohnt es sich, sich aktiv einzusetzen. Mittlerweile wurden aber leider diese an sich sinnvollen Wörter von Rechtspopulisten (/Rechtsextremen/Rassisten/Sexisten) für ihre Zwecke missbraucht und soweit pervertiert, dass vom ursprünglichen Gedanken hinter diesen Worten nicht mehr viel übrig ist.

Schauen wir uns mal diese Worte genauer an.  Weiterlesen…

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Zivilcourage – Was ist das eigentlich und was hat das mit mir zu tun?

Immer wieder werden in den Medien Fälle von Gewalt im öffentlichen Raum besprochen die mediale und gesellschaftliche Debatten über das Thema Zivilcourage anstoßen. Der letzte, bekannte solche Fall war der Tod der 23-jährigen Tuğçe. Am 15.11.2014 belästigten einige Männer in einer McDonalds-Filiale zwei junge Mädchen. Tuğçe griff ein um die Belästigung zu beenden. Später als sie McDonalds verließ, griff einer der Täter sie so stark an, dass sie wenige Tage später an ihren Verletzungen verstarb.

Seitdem diskutiert Deutschland wieder über Zivilcourage. Doch was ist Zivilcourage überhaupt?

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„Ich könnt kotzen“ – Sexismus-Debatte Part II vom 03.02.2013

Ja, dieser Post wird emotional, und wütend, und manch ein Antifeminist würde ihn vielleicht auch als „hysterisch“ bezeichnen. Ist mir egal, denn ich muss mir jetzt einfach mal Luft machen (wer nach einem „neutraleren“ Text sucht, kann sich gerne meinen vorigen Post zur „Sexismus-Debatte“ durch lesen).

Seit Tagen kämpfe ich gegen dauerhaften Brechreiz. Die deutsche Medienlandschaft und die vielen hämischen Kommentare von Antifeministinnen im Internet oder auch im „Real Life“, sorgen dafür, dass ich ständig das Bedürfnis habe auf meinen Fernseher (wahlweise meinen Laptop) zu kotzen.

Wieso?

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„Mein Kommentar zur Sexismus-Debatte“ vom 30.01.2013

Seit Tagen herrscht in Deutschland die sogenannte „Sexismus-Debatte“. Es wird diskutiert, debatiert, abgewertet und klein geredet.

Was ich mich dabei die ganze Zeit frage: Wieso gibt es überhaupt eine Debatte? Was ist so uneindeutig an sexueller Belästigung, das man darüber Talkshows und Zeitungsartikel füllen kann? Versteht mich nicht falsch, ich finde es sehr gut, dass dieses Thema endlich mal öffentlich zur Sprache gebracht wird. Was ich nicht verstehe: wieso muss man über so ein Thema überhaupt diskutieren?

Wenn ein Mensch einen anderen Menschen sexuell bedrängt/belästigt/nötigt dann ist das falsch. Punkt. Weiterlesen…

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Facebook goes Blog

Endlich habe auch ich einen Blog. Manch einer kennt mich vielleicht schon von Twitter, Facebook oder auch aus diesem ominösen „real life“.
Wer mich bereits kennt, weiß welche Themen mich meistens bewegen: intersektionaler Feminismus, Antirassismus, psychische Erkrankungen (und deren Stigmatisierung), und ganz viel #Tassenkuchen. Darüber hinaus gibt es natürlich noch viele weitere Themen, die mich bewegen und über die ich schreibe.

Ich schreibe schon länger immer mal Texte in Formen von Statusnachrichten oder Notizen auf Facebook. Doch ich dachte so langsam ist es mal Zeit meine Ergüsse auch Menschen außerhalb der Mark-Zuckerberg-Welt zur Verfügung zu stellen. Ich werde hier das was ich auf Facebook so geschrieben habe in chronologischer Reihenfolge hochladen. Chronologische Reihenfolge bedeutet: Ich fang in der zeitlichen Abfolge in der ich Sachen auf Facebook gepostet habe (im Januar 2013 bei Aufschrei) an, und werde mich recht schnell total verzetteln und dann eh alles wild durcheinander posten. [EDIT: Wie man sieht hat die Idee nicht sehr lange angehalten. Habe noch einige Facebookposts die ich bei Gelegenheit hier noch Stück für Stück hochladen kann, mittlerweile bin ich aber dazu über gegangen eher neue Posts speziell für den Blog zu schreiben]
Genauso wild durcheinander ist übrigens manchmal meine Schreibweise. Ich hab die Art, dass ich mich mit Texten nicht nochmal beschäftigen kann, direkt nach dem ich sie runter geschrieben habe. Deswegen veröffentliche ich sie meist inklusive aller Rechtschreibefehler und teilweise auch durcheinander gegendert (es findet sich in meinen Texten ein buntes Wirrwarr aus generischem Maskulinum, generischem Femininum und verschieden anders gegenderten Formen).

Kurz zur Titel und Untertitelerklärung meines Blogs: „Malifuror“ ist angelegt an das von bundespräsidentiale Zitat zum „Tugendfuror“. Den Begriff „Tugendfuror“/“Tugendfurie“ wollte ich deswegen nicht benutzen, weil sich schon einige andere Leute so nennen. Da Mali mein Spitzname ist (der übrigens nichts mit dem gleichnamigen Land zu tun hat), habe ich das Wort dementsprechend modeliert.
„Gutmensch“ wird ja als Beleidigung benutzt, und auch ich wurde schon öfter von bestimmten Menschen so bezeichnet. Ich reclaime das Wort und bezeichne mich jetzt einfach selbst so. Ob ich ein guter Mensch bin, wage ich nicht zu beurteilen, darum gehts auch in der Selbstbezeichnung nicht. Ich bin nur lieber ein „Gutmensch“ als ein „Schlechtmensch“ 😉 .

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle nochmal an Benjamin und Maurice, die mir geholfen haben diesen Blog zu erstellen/einzurichten.

So und nun viel „Spaß“ (oder was auch immer das richtige Wort ist bei einigen der Themen ist) auf meinem Sammelsurium an tassenkuchigem Gutmenschenallerlei 🙂 .

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